Flüchtlinge/Asylbewerber in Zeuzleben

 

 

 

 

 

24.07.2017

Zur Zeit sind zwei Zeuzlebener für ein paar Tage zu Besuch im Kosovo bei Arben und seiner Familie.

 

22.05.2017

Laut Rechtsanwalt der Asylbewerber dürfen sie auf jeden Fall bis Ende des Schuljahres bleiben. Wann und wie schnell die Ausreise dann erfolgen muss ist noch nicht bekannt.

 

21.04.2017

Abgelehnte Asylanträge: Wieder einmal müssen demnächst 5 Personen die Heimreise antreten. Es soll versucht werden, die Ausreise bis zu den Sommerferien hinauszuschieben, damit das Schuljahr noch beendet werden kann.

 

02.04.2017

Es hat sich einiges getan in den letzten Wochen: Die Zimmer wurden getauscht, so dass wieder alle zufrieden sind. Der Arbeitsplatz im Bauhof Markt Werneck wurde inzwischen von einem 1-Euro-Job in ein normales Arbeitsverhältnis umgewandelt. Der dafür nötige "Papierkrieg" ist weitgehend erledigt.

 

11.02.2017

Das Haus ist voll und alle sind aktiv, Zimmer werden umgeräumt, Möbel getauscht, Sachen repariert...

 

05.02.2017

Überraschung: Vier der sieben für nächsten Donnerstag angekündigten neuen Bewohner sind bereits gestern eingezogen. Die vorbesprochene Zimmerbelegung bereitete allerdings ein paar Probleme, da nicht alle damit einverstanden waren. Also wurden kurzfristig Möbel umgeräumt und eine Person musste in ein anderes Zimmer verlegt werden. Hoffen wir, dass jetzt alles passt. Benötigt wird noch ein größerer Kleiderschrank. Am Donnerstag kommen drei weitere Personen, so dass dann wieder alle Räume belegt sind.

 

16.01.2017

Nachrichten aus dem Kosovo: Ben schreibt, dass es im Kosovo z.Zt. über 20 Grad minus hat und sehr viel Schnee liegt, sogar die Mirusha-Wasserfälle (siehe Postkarte vom 14.01.16 weiter unten) sind vollständig gefroren.

 

23.12.2016

Am 19. Dezember war es soweit und die Familie konnte in die Ukraine zurückkehren. Jetzt feiern nur noch fünf Personen in unserem Pfarrhaus Weihnachten. Und wir sind gespannt, wer als nächstes zu uns kommt.

 

10.12.2016

Neues aus dem Pfarrhaus: Eine Familie möchte gerne wieder zurück in die Heimat und wartet auf die Papiere. Bei der übriggebliebenen Familie gehen die Eltern weiter mit Freude und Einsatz ihrer Arbeit nach und die Oma kümmert sich um die Kinder. Unsere Hilfe wird kaum noch benötigt.

 

05.12.2016

Ein Foto von der Preisverleihung der Aktion "Zeichen setzen!" (Foto: Thomas Obermeier, Mainpost)

 

06.11.2016

Am Freitag, 04.11., war ein Artikel mit Foto über die Helferkreise Eßleben und Zeuzleben im Schweinfurter Tagblatt und in der Volkszeitung zu lesen. Und im Dezember werden die beiden Helferkreise in Würzburg mit einem der Förderpreise "Zeichen setzen" der Mediengruppe Main-Post für bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Eine kleine Abordnung aus Zeuzleben wird an der Preisverleihung teilnehmen.

 

14.10.2016

Geburtstagsfeier im Pfarrhaus mit ukrainischen Spezialitäten und selbstgebrautem Schnaps - "der macht dir keine Kopfschmerzen" :-) 

 

Es scheint alles in Ordnung zu sein, jeder geht seiner Arbeit nach, die Arbeitskollegen werden gelobt aber auch die loben den Eifer und Arbeitseinsatz ihrer neuen Kollegen.

 

Die Aufgabenstellung der Hausaufgaben ist für die Asylbewerber manchmal nicht leicht zu verstehen, nicht nur für die Asylbewerber, wie ich heute selbst feststellen konnte - aber gemeinsam kamen wir dem Geheimnis auf die Spur...

 

09.09.2016

Die Familie ist letzte Woche in ihre Heimat zurückgekehrt.

 

Es werden immer wieder verschiedene Sachen gespendet und im Pfarrhaus abgegeben - aktuell Koffer und Spielsachen. Vielen Dank an die Spender! Kleidung wird im Moment nicht benötigt.

 

21.08.2016

Schon wieder Neuigkeiten: Eine Familie wird im September freiwillig zurück in die Ukraine reisen.

 

12.08.2016

Das frei gewordene Zimmer ist wieder belegt, eine neue Bewohnerin ist eingezogen.

 

28.07.2016

Ein Asylbewerber wurde in eine andere Unterkunft verlegt, so dass wieder ein Zimmer mit einer neuen Familie belegt werden kann. Sonst läuft alles ohne Probleme, die Deutschkenntnisse verbessern sich zusehends. Die beiden Kleinen können nach den Ferien weiterhin in den Kindergarten gehen und es wurden sogar mehr Stunden bewilligt.

 

06.07.2016

Am Wochenende kam es wieder einmal zu einem Konflikt zwischen zwei Familien. Das Landratsamt und die Diakonie bemühen sich um eine Lösung, vermutlich wird es eine Verlegung geben.

 

Gestern fand der gemeinsame Empfang von Stadt und Landkreis für die ehrenamtlichen Helfer im Bereich Asyl im Konferenzzentrum auf der Maininsel statt. Vom Helferkreis Zeuzleben waren 7 Personen vertreten. Nachdem syrische und afghanische Kinder ein paar Lieder in der Landessprache und auf Deutsch vorgetragen hatten, gab es kurze Ansprachen von OB Remele und Landrat Töpper. Anschließend spielten die Jungen Sennfelder mehrere Stücke und zum Abschluss wurden ein paar Tänze aufgeführt. Ein warmes und kaltes Buffet rundete den Abend ab.

 

18.06.2016

Am Montag kann ein weiterer Asylbewerber im Bauhof anfangen. Jetzt hat aus jeder Familie eine Person einen Job (bis auf eine, die ihre Arbeit nach kurzer Zeit wieder aufgegeben hat) - ein kleiner Erfolg.

 

Am 5. Juli sind ein paar Personen aus dem Helferkreis zu einem Empfang von Stadt und Landkreis Schweinfurt ins Konferenz-zentrum auf der Maininsel eingeladen.

 

05.06.2016

Einer der Männer begann am 01.06. seine Arbeit im Bauhof Werneck. Er ist bei den Gärtnern eingesetzt, genehmigt für 3 Monate.


01.05.2016

Endlich! Ab Montag ist die Halbtagsstelle in der Küche des Kreisaltenheims genehmigt. Die Formalitäten sind bereits erledigt (Kontoanlage, Krankenversicherung, Arbeitsvertrag usw.).

 

Bei der Maibaumaufstellung waren fast alle Pfarrhausbewohner dabei. Und die Sprachkenntnisse werden - zumindest teilweise - immer besser.

 

24.04.2014

Ab sofort sind 3 Auto-Kindersitzschalen im Pfarrhaus deponiert, die für Fahrten zu Ärzten usw. verwendet werden können.

 

Leider liegt auch heute noch keine Genehmigung der ZAB für die Arbeitsstelle im Kreisaltenheim vor. Wir warten jetzt schon seit Anfang Februar.

 

21.03.2016

Gestern wurde in Kacanik Geburtstag gefeiert - ich habe mit Ben telefoniert. Die Familie ist optimistisch, dass es irgendwann mit einem Arbeitsvisum klappt. Ein Termin beim Deutschen Konsulat ist für Juni angesetzt. Geduld ist gefragt.

 

Die Arbeitsstelle im Kreisaltenheim ist leider noch nicht durch die ZAB genehmigt - auch hier wird weiterhin Geduld verlangt.

 

10.02.2016

Ein erster Erfolg: Eine Stelle als Küchenhilfe im Kreisaltenheim kann ab März besetzt werden (20 Wochenstunden) - vorausgesetzt, die ZAB (Zentrale Ausländerbehörde) erteilt die Genehmigung. Die Bleiberechtsperspektiven der Ukraine-Flüchtlinge sind immer noch recht ungewiss, niemand kann sagen, wie diese Fälle entschieden werden und die Verfahren dauern sehr lange.

 

14.01.2016

Diese Tage erreichte mich eine Postkarte aus dem Kosovo - nach einer Postlaufzeit von 3 Wochen. Fam. Vishi schickte herzliche Grüße, bedankte sich noch einmal und wünschte ein gutes Neues Jahr.

Die Karte zeigt die Mirusha-Wasserfälle, ca. zwei Autostunden von Kacanik entfernt.

 

01.01.2016

Neujahrstag im Pfarrhaus: Eigentlich wollte ich am Nachmittag nur kurz allen ein gutes Neues Jahr wünschen. Eine Familie war ausgeflogen, eine schlief die Silvesterfolgen aus, eine hatte das Zimmer voller Besuch. Die verbliebene Familie lud mich ein, wie üblich, ein wenig zu bleiben. Es wurden verschiedene Salate aufgetischt, ein ukrainischer, den man essen konnte, und einer nach "sowjetischem" Rezept, der seeeehr lecker war. Mit Kartoffeln drin, mit Roter Beete, Joghurt, Hering und noch anderen Leckereien. Dazu wurde Fladenbrot gereicht und deutsches Bier. Den russischen Wodka ließ ich lieber unangetastet. Bei interessanten Gesprächen auf Deutsch und Englisch über Gott (orthodoxe Weihnachten am 6. Januar) und die Welt (Ukraine-Konflikt, Poroschenko), über ungewohnte Geschäftszeiten in Deutschland (Läden am Sonntag geschlossen?), verging die Zeit wie im Fluge. Der von den Silvesterfeierlichkeiten noch leicht schwankende und sehr lustige Ehemann glänzte mit seinen Deutschkenntnissen, die Frau lud immer wieder meinen Teller voll mit leckeren Salaten. Der kleine Tymur, die schüchterne Vika und ein Besucherkind tobten völlig unbeschwert unter Tischen, Stühlen und unseren Beinen durch die Wohnung, Vika ließ sich erstmals sogar auf den Arm nehmen - eine wirklich schöne und entspannte Zeit. Bereits nach 2 Stunden wurde ich mit einem sehr vollen Magen endlich nach Hause entlassen.

 

Dez.2015

Vor dem Pfarrhaus steht dieses Jahr ein Christbaum, geschmückt von unseren Flüchtlingen.

 

04.12.2015

Es war viel los in den letzten beiden Wochen. Fahrten zur Kleider-kammer wurden durchgeführt, es standen einige Arzt- und Zahnarzttermine an und in der Schule gabe es kleinere Probleme zu lösen. Erfreulicherweises fanden sich Fahrer für alle Fahrten.

 

Arbeitsmöglichkeiten gibt es im Moment nur für zwei Frauen, sie dürfen im Kreisaltenheim als Küchenhelfer mitarbeiten.

 

Aus Termingründen kam der Nikolaus bereits heute zu den kleinen Pfarrhausbewohnern und wurde zusammen mit seinen Begleitern gerne aufgenommen. Wie man den Kinderaugen ansieht, kamen die kleinen Geschenktüten gut bei ihnen an.

 

 

 

 

20.11.2015

Die neuen Bewohner sind seit einer Woche hier und haben sich schon recht gut eingelebt, seit gestern gehen die Schüler in die Grund- bzw. Mittelschule. Die Kleinen dürfen ab der 49. Kw in den Kindergarten, die Anträge dazu wurden heute ausgefüllt und vom Kindergarten bestätigt. Nächste Woche dürfen die Kinder schon mal für eine Stunde mit ihren Müttern in den Tagesablauf hineinschnuppern.

 

Für die Erwachsenen bin ich gerade dabei Arbeitsgelegenheiten klar zu machen und es sieht so aus, als ob (bis auf 2 Männer) alle einen Platz bekommen. Leider sind diese Möglichkeiten im Bereich Werneck nur in geringem Umfang vorhanden (Bauhof, Altenheim, Markt Krankenhaus).

 

Ab Montag wird für die Erwachsenen Deutschunterricht angeboten.

 

14.11.2015

Gestern sind zwei weitere Familien aus der Ukraine angekommen. Das Pfarrhaus ist somit wieder komplett belegt, diesmal mit Familien aus dem selben Herkunftsland und mit einer Sprache. Hoffen wir, dass das Zusammenleben problemlos funktioniert.

 

Die bereits gelernten arabischen Worte helfen uns hier natürlich nicht so richtig weiter, jetzt sind Russisch- und Ukrainisch-Spezialisten gefragt.

 

12.11.2015

Heute haben wir unsere Kosovaren zum Bahnhof begleitet und in die Heimat verabschiedet, die serbísche Familie wurde in eine andere Einrichtung verlegt.

 

Am Nachmittag sind dann zwei ukrainische Familien eingetroffen und haben ihre Zimmer bezogen. Sie waren vorher in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt untergebracht. Die ersten Einkäufe wurden erledigt. In den nächsten Tagen stehen nun verschiedene Behördengänge an: Anmeldung in der Gemeinde, Schul- und Kindergartenanmeldung. Ein neuer Deutschkurs wird demnächst gestartet.

 

10.11.2015

Laut Auskunft des Landratsamtes kommen jetzt keine Syrer zu uns, sondern Ukrainer.

 

07.11.2015

Die Ausreise unserer kosovarischen Familie findet nun am 12.11. statt. Die noch verbliebene serbische Familie wird in eine andere Unterkunft verlegt, so dass im Pfarrhaus Platz ist für vier neue Familien, die aus Syrien geflüchtet sind. Die Neubelegung soll bereits am 12.11. erfolgen.

 

30.10.2015

Heute waren wir bei der ZAB in Schweinfurt, die abgelehnte Familie hat unterschrieben, dass sie freiwillig zurückkehren wollen. Das bedeutet, dass die Heimreise vermutlich innerhalb der nächsten 14 Tage stattfinden wird.

 

28.10.2015

Gestern Geburtstagsfeier im Pfarrhaus mit selbstgebackenen Torten, Pizzen und sonstigen Köstlichkeiten. Heute eine traurige Nachricht - die nächste Familie hat einen ablehnenden Asylbescheid erhalten und wird uns sehr bald verlassen. Noch sind die freien Wohnungen nicht wieder belegt.

 

17.10.2015

Am 8. Oktober wurde eine Familie zurück nach Albanien geschickt und am 15. eine weitere Familie in eine andere Unterkunft verlegt. Die im Juli zur Ausreise vorgesehenen Personen sind immer noch hier, sollten ebenfalls am 8. abgeschoben werden, aber da der Gesundheitszustand des herzkranken Patienten zu schlecht war, verzögert sich die Rückführung erneut. Nächste Woche werden die beiden freien Wohnungen vermutlich mit Familien aus dem Bürgerkriegsland Syrien belegt. Eine neue Herausforderung - jetzt ist Arabisch gefragt.

 

09.08.2015

Durch den Krankenhausaufenthalt des abgelehnten Asylbewerbers verschob sich die Ausreise erst einmal. Sonst nichts Neues, es herrscht "Normalbetrieb".

 

13.07.2015

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns: Notarzt und Krankenhausaufenthalt wegen Herzproblemen, Knieverletzung beim Sport und dann die Nachricht für eine Familie, dass der Asylantrag als unbegründet abgelehnt wurde - diese Woche noch müssen sie zurück.

 

28.06.2015

Ruhige Tage, nichts Neues. Die Kinder gehen in den Kindergarten, zur Schule und zum Fußballtraining, ein paar Erwachsene zur Arbeit oder zum Deutschunterricht. Zum Stand der Asylverfahren gibt es keine Informationen.

 

09.06.2015

Inzwischen arbeiten zwei Frauen als Spülhilfen im Gemeindekran-kenhaus und es gefällt ihnen sehr gut - die Kolleginnen sind alle sehr nett zu ihnen. Auch den beiden Männern, die im Bauhof arbeiten, macht der Job Spaß, auch wenn es manchmal etwas anstrengend ist.

 

Der Kontakt zu den Neubewohnern ist sehr gut und sie scheinen sich recht wohl hier bei uns zu fühlen. Immer wenn man vorbeischaut wird man herzlich empfangen und zu Kaffee oder Tee, manchmal auch zum Essen, eingeladen. Es wurden schon verschiedene Feste und Veranstaltungen besucht wie z.B. die Maifeier oder eine kirchliche Grillparty.


Die seit ein paar Wochen vorhandenen Gartenmöbel wurden sehr gut angenommen und sind im Moment der Treffpunkt am Pfarrhaus.


 


  


 


 


 


 


Am Mittwoch steht wieder eine Anhörung in Zirndorf an - wie wird wohl das Ergebnis sein?
 

16.05.2015

Letzte Woche stand Wasser im Keller des Pfarrhauses - die Vermutung war Wasserrohrbruch - eine Firma markierte eine Stelle im Garten, an der aufgegraben werden musste - zwei der Asylbewerber machten sich an die Arbeit und gruben ein ca. 1,80 Meter tiefes Loch -  es stellte sich heraus, dass das die falsche Stelle war, also wieder zuschaufeln und einen Meter daneben neu graben - letztendlich war klar, dass es kein Wasserrohrbruch war, sondern nur eine Verstopfung an einer ganz anderen Stelle! 


 

 

Leider hat es mit der Arbeit für die Krankenschwester nicht geklappt, die Verständigung funktioniert noch nicht gut genug.

 

01.05.2015

Die beiden größeren Jungs sind inzwischen beim Fußballtraining in Zeuzleben dabei und 2 Familienväter arbeiten auf geringfügiger Basis beim Bauhof in Werneck. Wenn alles klappt, darf eine der Frauen demnächst als Krankenschwester im Gemeindekrankenhaus mithelfen.

 

22.04.2015

Das Pfarrhaus ist wieder voll belegt! Gestern kamen zwei neue Familien, wieder aus dem Kosovo. Das bedeutet sehr wahrscheinlich, dass auch sie nicht lange in Deutschland bleiben können und vielleicht schon bald die Rückreise antreten müssen. Die Registrierung im Rathaus lief diesmal recht problemlos ab, da zumindest die Männer aufgrund früherer Deutschlandaufenthalte gut bzw. fast perfekt Deutsch sprechen. 


Für die beiden anderen Familien werden gerade sogenannte Arbeitsmöglichkeiten gesucht, d.h. Arbeiten für 1 € die Stunde.

 

09.04.2015

Ereignisarme Wochen. Noch sind keine neuen Bewohner in die freigewordenen Wohnungen zugeteilt worden. Die verbliebenen Familien warten auf Nachrichten aus Zirndorf oder von der Ausländerbehörde in Würzburg.
  

20.03.2015

Sie sind weg! :-(  Die beiden zuerst gekommenen Familien sind mit dem Zug auf dem Weg nach Frankfurt. Von dort geht es mit dem Fernreisebus zurück in ihre serbische Heimat, wo sie morgen im Laufe des Tages ankommen werden. 7 1/2 Wochen war das Pfarrhaus Zeuzleben ihr Heim und ich denke, dass sich alle wohl gefühlt haben bei uns. Jetzt erwarten wir gespannt die nächsten Gäste.

 

Es war eine aufregenden Woche: Die beiden Familien mussten nach Würzburg zur Ausländerbehörde, dort bekamen sie den Bescheid über ihre Rückreise. Am Montagabend Notarzteinsatz für ein Kind und Einlieferung ins Krankenhaus. Entwarnung und am Donnerstag durfte es wieder "nach Hause". Am Freitag dann die Rückreise der zwei Familien, die bisher am längsten bei uns waren. Ihre Asylanträge wurden erwartungsgemäß abgelehnt und sie mussten die Heimreise ins "sichere" Serbien antreten. Wie ihre Zukunft als Roma dort aussieht, kann man nur erahnen...


 


 


 


 


 


 


 


   

05.03.2015

Geburtstagsfeier im Pfarrhaus: Fünf Helfer aus dem Helferkreis waren heute zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Zwei Torten, weitere Süßigkeiten, Knabbereien und ein starker serbischer Kaffee wurden serviert und es ging recht lustig zu. Auch alle Hausbewohner versammelten sich um die extra aufgebaute Tafel.

  

28.02.2015

Seit vier Wochen sind die Asylbewerber inzwischen bei uns in Zeuzleben. Auch das obere Stockwerk im Pfarrhaus ist belegt mit Familien aus dem Kosovo und Serbien. Die beiden zuerst gekommenen Partien haben bereits ablehnende Bescheide bekommen, d.h., sie müssen demnächst schon wieder zurück nach Serbien, da der gesamte Balkan als sogenanntes "sicheres Herkunftsland" zählt. Das gleiche Schicksal erwartet vermutlich die beiden anderen Familien. Das ist schade, da ein ganz gutes Verhältnis sowohl untereinander als auch mit dem Betreuerteam besteht. 

 

27.01.2015

Sie sind da! Zwei junge Familien aus Serbien sind heute Nachmittag in Zeuzleben eingetroffen. Der erste Kontakt ist hergestellt, Formulare wurden ausgefüllt, wir haben das Haus gezeigt und sind kurz durch das Dorf gelaufen. Die netten Leute haben sich in den Wohnungen eingerichtet und bereits das erste Essen zubereitet. Gesucht werden jetzt Leute mit Kenntnissen der Serbischen Sprache. 

 

19.01.2015

Es ist soweit: Am 27. Januar kommen die ersten beiden Familien nach Zeuzleben! Welche Schicksale sie wohl erlitten haben? 

 

29.11.2014

Inzwischen sind die Wohnungen im Pfarrhaus komplett eingerichtet. Die Zimmer sind sehr schön geworden, nach deutschem Standard. Hoffen wir, dass sich unsere neuen Mitbürger in den Räumen dann auch wohlfühlen. Jetzt sind wir sehr gespannt, welche Landsleute in den nächsten Tagen zu uns kommen - wir werden sie willkommen heißen.  

 

So sind die Wohnungen eingerichtet (Auswahl): 

    

Wohn-/Eßzimmer


 

 

Schlafzimmer

 

   

Küche mit Eßplatz


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johanniter

Weihnachtstrucker 2016

 

 

 

 Interview mit Radio Primaton

https://www.youtube.com/watch?v=A_WhvKoiwqM&list=PLBsG83FqzPV2ILKyLOZbygc2L-EC2i4AR&index=3

 

 

 

Fotos der Weihnachtstrucker 2016 siehe

https://mf-fotowelt.jimdo.com/

 

 

 

 

Artikel im Schweinfurter Tagblatt vom 14.01.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johanniter Weihnachtstrucker 2014

 Jedes Päckchen ein Lächeln

 

 

Bericht im Schweinfurter Tagblatt vom 06.12.2014  


Bericht Schweinfurter Anzeiger (SAZ) vom 17.12.2014  

  

Bericht im Schweinfurter Tagblatt vom 10.01.2015

 

www.johanniter-weihnachtstrucker.de 

 

 

 Weihnachtstrucker-Fotos

 

Wegen besserer Präsentationsmöglichkeiten findet man die Bilder  

 hier

 

 


 


 

Bericht über die Weihnachtstrucker-Tour 2014


 

26.12.2014 Um 7 Uhr trafen sich alle Trucks und Begleitfahrzeuge auf einem Parkplatz in Landshut. Hier wurden die Helfer auf die Fahrzeuge verteilt und der Proviant für die 6 Tage verladen. Gegen 10 Uhr fuhren die Fahrzeuge in die Altstadt, wo schon alles für die Verabschiedung vorbereitet war. Es folgten die Teambesprechungen für die vier Konvois nach Rumänien Nord und Mitte, Bosnien und Albanien. 


 

Nach mehreren Ansprachen und der Segnung durch Pfarrer beider Konfessionen setzten sich die Konvois mit insgesamt 39 Trucks, beladen mit über 50.000 Weihnachtspäckchen, langsam in Bewegung, begleitet durch den Beifall der zahlreich anwesenden Bevölkerung. Nach einem Zwischenstopp in Oed (Österreich) ging die Fahrt unseres Konvois mit 19 Trucks weiter zur Übernachtung in der Nähe von Budapest (Ungarn).


 

27.12.2014 Weiterfahrt zur rumänischen Grenze und durch Nordrumänien bis nach Piatra Fantanele. Der Konvoi fuhr geschlossen in hohem Tempo, die Lkws mit Hupen, die Johanniter-Fahrzeuge mit Martinshorn und Blaulicht, begleitet von Polizeifahrzeugen durch die rumänischen Städte. Polizisten und unser Konvoileiter Lorand sperrten Nebenstraßen und Kreisverkehre ab, so dass der gesamte Konvoi ungehindert in möglichst kurzer Zeit passieren und der Verkehr wieder normal fließen konnte.


 

Das Dorf Piatra Fantanele liegt in der Nähe von Bistritz in den Karpaten in einer Höhe von ungefähr 1.200 Metern. Hier hat das deutsch-rumänische Jugendprojekt "Tasulease Social" seinen Sitz, das eng mit den Johannitern zusammenarbeitet. 


 

28.12.2014 Verteilung der Päckchen an verschiedenen Schulen und Kinderheimen in der ganzen Region. Aufgrund der teilweise schwierigen Straßenverhältnisse müssen viele Päckchen auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden, da die schweren Lkw nicht überall hinkommen. So war es auch für die Route nötig, bei der ich dabei sein konnte. Wir fuhren mit einem kleinen Toyota-Pickup mit 5 Personen und einem Kleinlastwagen nach Cluj in eine ärmliche Roma-Siedlung in der Nähe der örtlichen Mülldeponie. Hier leben die Menschen vom Müllsammeln, den sie dann für ein paar Cent verkaufen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Roma sind in Rumänien, wie fast überall in Europa, an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Unser Klein-Lkw musste von der Dorfbevölkerung den matschigen Hang hochgeschoben werden, da er immer wieder abrutschte und ohne diese Hilfe sonst nicht am Verteilungsort an der kleinen orthodoxen Kirche angekommen wäre. Der Pope und örtliche Vertreter von Tasuleasa Social hatten Listen aufgestellt, nach denen die Verteilung der Päckchen erfolgte. Nach Aufruf der Namen traten die Kinder mit ihren Eltern vor und nahmen freudestrahlend die Weihnachtspäckchen entgegen. Eine für mich sehr beeindruckende Aktion. 


 

Später fuhren wir noch verschiedene Schulen an, wo bereits die Weihnachtstrucker standen und die Schüler aufgeregt auf die Verteilung der Päckchen warteten.


 

Nach der Rückkehr am Abend wurden ein Kollege und ich noch spontan in ein Privathaus zum Abendessen eingeladen. Nach einem anstrengenden Tag, an dem bisher keine Zeit war etwas zu Essen, ein sehr willkommenes und angenehmes Erlebnis. Der dazugereichte Selbstgebrannte versüßte das Ganze beträchtlich.


 

29.12.2014 Erholungstag in "Tasuleasa Social". Vorträge, Filmbeiträge und ein Rundgang über das Gelände und den Baumlehrpfad brachten uns das Projekt näher. Auf einer zweistündigen Wanderung, die ich alleine durch die verschneiten, winterkalten Karpaten unternahm, boten sich mir einzigartige Einblicke in die herrliche rumänische Natur und das Leben der Landbevölkerung in den Bergen.


 

30./31.12.2014 2-tägige Rückfahrt


 

Fazit: Eine einigermaßen anstrengende (6 Tage, davon 4 im Auto, über 3.000 Kilometer), insgesamt aber sehr beeindruckende und lohnenswerte Reise mit unvergesslichen Erlebnissen und Eindrücken aus einem sehenswerten europäischen Land.


 

Am 26. Dezember 2015 starten sie wieder - die Johanniter-Weihnachtstrucker.


 

Siehe auch: Weihnachtstrucker-Fotos 


 


 


 

 Mission completed

 

Die Weihnachtspäckchen sind angekommen!

 

 

   

 

 


 


 

 

Vortrag über das Keltische Gräberfeld von Zeuzleben in der Grundschule Zeuzleben am 23.07.2012

 

Zum Abschluss des Schuljahres wurde ich von Frau Köhler-Tanzberger eingeladen, die Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe über die  Ausgrabungen bei Zeuzleben zu informieren. Mit Lichtbildern und durch Originalfunde, die mir freundlicherweise von Familie Beßler zur Verfügung gestellt wurden, konnte den interessierten Kindern eine abwechslungsreiche Schulstunde geboten werden.

 

 

 

 

Chronik der jüdischen Gemeinde von Werneck

 

Die "Chronik der jüdischen Gemeinde von Werneck" ist zu beziehen im Rathaus Werneck  an der Kasse oder bei mir (alle anderen Broschüren natürlich auch). Bei Postversand kommen zum Einzelpreis von 6,80 € für die 124-Seiten-Broschüre noch die Versandkosten (Büchersendung) hinzu.

 

 

 

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